McKinsey kooperiert mit KI-Startup Cohere, um maßgeschneiderte Lösungen für Kundenerlebnis und Workflow-Automatisierung zu bieten.McKinsey kooperiert mit KI-Startup Cohere, um maßgeschneiderte Lösungen für Kundenerlebnis und Workflow-Automatisierung zu bieten.

McKinsey und Cohere: Eine neue Partnerschaft

Die Beratungsfirma McKinsey hat eine Zusammenarbeit mit dem Künstliche Intelligenz Startup Cohere bekanntgegeben. Damit möchte sie ihren Unternehmenskunden KI-Lösungen anbieten. Dies ist McKinseys erster Schritt zur Partnerschaft mit einem Anbieter großer Sprachmodelle. So versucht McKinsey, von der globalen KI-Begeisterung zu profitieren, die durch das von Microsoft unterstützte OpenAI’s ChatGPT ausgelöst wurde.

Warum Cohere?

“Unsere Kunden denken über Kosten, Schutz des geistigen Eigentums und Verbraucherdatenschutz nach und sie wollen wissen, wie das Modell trainiert wird. Wir finden, dass Cohere eine der besten Lösungen dafür ist”, sagte Ben Ellencweig, Senior Partner bei McKinsey.

Das Ziel der Zusammenarbeit

Ziel der Zusammenarbeit ist es, maßgeschneiderte Lösungen zur Verbesserung des Kundenerlebnisses und zur Automatisierung von Arbeitsabläufen zu entwickeln. McKinsey überlegt außerdem, Cohere zur Steigerung der internen Effizienz einzusetzen und das Wissensmanagement-System von McKinsey zu stärken. Die beiden Firmen haben bereits zusammengearbeitet, um Unternehmen aus verschiedenen Branchen, von Finanzdienstleistungen bis hin zum Einzelhandel, zu bedienen. Sie haben allerdings keine Namen genannt.

Cohere: Ein starkes KI-Startup

Cohere wurde von ehemaligen Top-KI-Forschern von Google gegründet und positioniert sich als neutraler Anbieter für Unternehmen, die Modelle nutzen möchten, die nicht an Cloud-Anbieter wie Microsoft gebunden sind. Cohere konkurriert mit OpenAI und konzentriert sich auf generative KI-Lösungen für Unternehmen.

Erst letzten Monat hat Cohere 270 Millionen Dollar von Investoren wie Nvidia, Oracle und Salesforce Ventures erhalten und wurde mit 2,2 Milliarden Dollar bewertet. Cohere hat auch eine Partnerschaft mit Oracle bekanntgegeben, die Cohere’s generative KI-Technologie in ihre Produkte integrieren wird.

“Dies war ein wichtiger Teil unserer Strategie, als wir entschieden, dass diese Technologie die Welt am besten durch Unternehmen und starke Partner wie McKinsey beeinflussen kann”, sagte Martin Kon, Präsident von Cohere.

Andere Beratungsfirmen investieren in KI

Aber nicht nur McKinsey setzt auf Künstliche Intelligenz. Andere Beratungsfirmen wie Accenture haben Partnerschaften geschlossen und in KI investiert. So hat Accenture eine Investition von 3 Milliarden Dollar in KI angekündigt, während PwC im April bekanntgegeben hat, in den nächsten drei Jahren 1 Milliarde Dollar zu investieren.

Quelle: Reuters