Anthropic bekommt $2.75 Milliarden von AmazonAnthropic bekommt $2.75 Milliarden von Amazon
Amazon tätigt größte Venture-Investition in seiner Geschichte

Amazon investiert weitere Milliarden in ein KI-Startup, um sich einen Vorsprung im neuen Technologie-Wettrennen zu sichern. Der Tech- und Cloud-Gigant gab am Mittwoch bekannt, dass er zusätzlich zu seinem ersten Scheck über 1,25 Milliarden Dollar weitere 2,75 Milliarden Dollar in Anthropic investieren wird. Dies ist die jüngste in einer Reihe von Ausgaben der Cloud-Anbieter, um im Rennen um die Künstliche Intelligenz (KI) die Nase vorn zu haben.

Amazon wird eine Minderheitsbeteiligung an Anthropic halten, aber keinen Sitz im Vorstand haben. Der Deal wurde zur letzten Bewertung des KI-Startups in Höhe von 18,4 Milliarden Dollar abgeschlossen. Insgesamt hat Anthropic im vergangenen Jahr fünf verschiedene Finanzierungsrunden im Wert von rund 7,3 Milliarden Dollar abgeschlossen.

Anthropic stellt leistungsstarke KI-Modelle vor

Die Nachricht über Amazons Investition kommt Wochen nachdem Anthropic Claude 3 vorgestellt hat, seine neueste Suite von KI-Modellen, die laut Unternehmen die bisher schnellsten und leistungsstärksten sind. Das leistungsfähigste der neuen Modelle übertraf OpenAIs GPT-4 und Googles Gemini Ultra bei Branchen-Benchmarktests wie Wissen auf Hochschulniveau, Argumentation auf Graduiertenniveau und Grundlagenmathematik.

„Generative KI hat das Potenzial, die transformativste Technologie unserer Zeit zu sein“, sagte Swami Sivasubramanian, Vizepräsident für Daten und KI bei AWS Cloud. „Wir glauben, dass unsere strategische Zusammenarbeit mit Anthropic die Erfahrungen unserer Kunden weiter verbessern wird.“

Wettlauf um die Vorherrschaft bei Generativer KI

Der Begriff „Generative KI“ hat quasi über Nacht Einzug in den Mainstream und die Geschäftswelt gehalten. Allein im Jahr 2023 wurden rekordverdächtige 29,1 Milliarden Dollar in fast 700 Deals investiert. OpenAIs ChatGPT demonstrierte Ende 2022 erstmals die Fähigkeit der Technologie, menschenähnliche Sprache und kreativen Inhalt zu produzieren. Seitdem hat OpenAI erklärt, dass mehr als 92% der Fortune-500-Unternehmen die Plattform einsetzen, und zwar in Branchen wie Finanzdienstleistungen, juristische Anwendungen und Bildung.

Cloud-Anbieter wie Amazon Web Services wollen auf diesem Gebiet nicht den Anschluss verlieren. Microsoft hat mit einer Investition in OpenAI für Aufsehen gesorgt, die inzwischen auf 13 Milliarden Dollar angewachsen sein soll. Auch Google unterstützt Anthropic mit einem eigenen Deal für Google Cloud und einer Investition von bis zu 2 Milliarden Dollar.

Risiken komplexer KI-Modelle

Mit zunehmender Komplexität der KI-Modelle steigen aber auch die potenziellen Risiken. Google nahm kürzlich seinen KI-Bildgenerator, der Teil seines Gemini-Chatbots ist, offline, nachdem Nutzer historische Ungenauigkeiten und fragwürdige Antworten entdeckt hatten, die in den sozialen Medien kursierten.

Anthropics Claude 3 generiert keine Bilder, sondern erlaubt Nutzern nur, Bilder und andere Dokumente zur Analyse hochzuladen. „Natürlich ist kein Modell perfekt, und ich denke, das ist eine sehr wichtige Sache, die man vorweg sagen muss“, erklärte Anthropic-Mitbegründerin Daniela Amodei. „Wir haben uns sehr bemüht, diese Modelle zum Schnittpunkt von größtmöglicher Leistungsfähigkeit und Sicherheit zu machen.“

Fazit

Amazons milliardenschwere Investition in Anthropic unterstreicht den harten Wettbewerb der Tech-Giganten im Rennen um die Vorherrschaft bei Generativer KI. Durch strategische Partnerschaften mit aufstrebenden KI-Startups wollen Unternehmen wie Amazon, Microsoft und Google sicherstellen, dass sie bei dieser potenziell revolutionären Technologie ganz vorne mit dabei sind. Gleichzeitig werfen die enormen Geldsummen, die in die KI-Entwicklung fließen, auch Fragen nach möglichen Risiken und der Notwendigkeit einer stärkeren Regulierung auf.

Quelle: CNBC

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