OpenAI entwickelt autonome KI-AssistentenOpenAI entwickelt autonome KI-Assistenten
Die Zukunft der Smart Assistants steht vor einem Quantensprung

Laut einem Bericht von The Information arbeitet OpenAI an einem bahnbrechenden Produkt: Einem ChatGPT, der in der Lage ist, Geräte zu bedienen. Diese Entwicklung könnte das Ende der traditionellen „Smart Assistants“ wie wir sie heute kennen bedeuten und eine neue Ära autonomer Künstlicher Intelligenz (KI) einläuten. Die Details sind zwar noch spärlich, und OpenAI hat sich nicht umgehend zu Anfragen für Kommentare und Klärungen geäußert, doch die Richtung, die OpenAI einschlägt, verspricht spannende Neuerungen im Bereich der generativen KI-Systeme.

Action Agents: Mehr als nur generative KI

Generative KI-Systeme wie ChatGPT und Googles Gemini haben die Fähigkeit, menschenähnliche Medieninhalte zu erzeugen. Um diese Modelle jedoch für reale Aktionen, wie das Bedienen eines Roboters, einzusetzen, müssen Entwickler sie mit externen Anwendungen verknüpfen. Die Forschung von Huawei deutet darauf hin, dass der nächste Schritt in der Evolution der KI darin besteht, ihr einen „Körper“ zu geben, um menschenähnliche Agenten zu schaffen. Die Technologie, die den meisten Smart Assistants zugrunde liegt, erreicht nicht die Komplexität von Systemen wie ChatGPT oder Gemini, weshalb ein auf großem Sprachmodell basierender virtueller Assistent potenziell mehr Autonomie bieten könnte.

Die Spekulationen über die Fähigkeiten der neuen autonomen Action Agents von OpenAI sind vielfältig. Es wird angenommen, dass diese in der Lage sein könnten, Geräte zu bedienen und Aufgaben auf Anfrage auszuführen. Von der simplen Datentransferanfrage bis hin zur Lösung von CAPTCHA-Rätseln könnte ein KI-System mit ausreichenden Berechtigungen theoretisch jede Aufgabe übernehmen, die bisher menschlichen Benutzern vorbehalten war.

Die Entwicklung solcher Technologien mag heute noch etwas futuristisch anmuten, doch sie wirft ernstzunehmende Fragen bezüglich Privatsphäre und Sicherheit auf. Da aktuelle KI-Systeme eine Verbindung zu umfangreichen Cloud-Computing-Zentren benötigen, könnte die Einführung eines autonomen KI-Assistenten eine erhebliche Bedrohung für die Privatsphäre darstellen. Zudem besteht das Risiko, dass ein KI-System mit uneingeschränktem Zugang zu privaten Informationen und Daten einen neuen globalen Cyberbedrohungsfaktor darstellt.

OpenAI ActionWeaver

Bereits im Dezember gab es im OpenAI Developer-Forum dazu einen Beitrag – entsprechend hoch darf die Erwartung an ein fertiges Produkt sein:

OpenAI hat eine Bibliothek namens ActionWeaver eingeführt, die es Entwicklern ermöglicht, die Funktionen von OpenAI für Large Language Models (LLMs) wie ChatGPT zu skalieren und zu orchestrieren. Mit ActionWeaver können Entwickler jeden regulären Python-Code mit einem einfachen Dekorateur in OpenAI-Funktionen umwandeln. Dies eröffnet die Möglichkeit, über die bestehenden Funktionen-Limits von OpenAI hinauszugehen, indem Hierarchien und Ketten von Funktionen konstruiert werden, die die Fähigkeiten von Agenten erheblich erweitern. Diese Entwicklung unterstreicht das Potenzial autonomer KI-Assistenten, komplexe Aufgaben durch die Integration und Orchestrierung verschiedener Funktionen effizienter zu bewältigen. ActionWeaver bietet somit eine innovative Lösung, um die Leistungsfähigkeit und Einsatzmöglichkeiten von KI-basierten Systemen in einer Weise zu steigern, die vorher nicht möglich war.

Statt dass Benutzer manuell zwischen Anwendungen navigieren müssen, könnten diese KI-Agenten beispielsweise Informationen von einem Dokument in eine Tabelle für Analysen übertragen oder sogar webbasierte Aufgaben wie das Buchen von Flugtickets oder das Erstellen von Reiseplänen ohne Zugang zu APIs übernehmen.

Im Gegensatz zu der bisherigen Notwendigkeit, über Drittanbieter-APIs zu operieren, könnten diese neuen KI-Agenten autonom agieren und somit eine direktere und effizientere Lösung für Aufgaben bieten, die derzeit manuelle Eingriffe erfordern.

Ein weiteres interessantes Element ist der von OpenAI im November auf seiner Entwicklerkonferenz vorgestellte Assistants API, der es Benutzern ermöglicht, agentenähnliche Erfahrungen in ihren Anwendungen zu integrieren. David Luan, CEO von Adept und ehemaliger Leiter der Ingenieurabteilung bei OpenAI, weist darauf hin, dass viele Unternehmensanwendungen keine APIs haben, was eine Lücke darstellt, die durch KI-Agenten geschlossen werden könnte. Im Gegensatz zur robotergesteuerten Prozessautomatisierung (RPA), die eine manuelle Codierung der Schritte erfordert, können KI-Agenten komplexe, unstrukturierte Arbeiten mit wenig Anleitung von den Benutzern ausführen.

Fazit OpenAI entwickelt autonome KI-Assistenten

Die Entwicklung eines autonomen KI-Assistenten durch OpenAI könnte die Interaktion zwischen Mensch und Technik tiefgreifend und vor allem auch sehr nachhaltig verändern. Während die Vision eines solchen Systems fasziniert, ist es essenziell, die damit verbundenen Sicherheits- und Datenschutzherausforderungen nicht aus den Augen zu verlieren. Die Zukunft sieht vielversprechend aus, doch sie erfordert eine sorgfältige und verantwortungsbewusste Herangehensweise, um das Potenzial autonomer KI-Assistenten voll auszuschöpfen und gleichzeitig den Schutz der Nutzer zu gewährleisten.

Quelle: TheInformation, OpenAI Developer Forum

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