China überholt die USA in entscheidendem KI-Bereich: TalenteChina überholt die USA in entscheidendem KI-Bereich: Talente

Chinas Investitionen in KI-Ausbildung tragen Früchte

China überholt die USA in entscheidendem KI-Bereich: Talente: China hat in den letzten Jahren eine beeindruckende Anzahl an Top-KI-Ingenieuren hervorgebracht. Neue Forschungsergebnisse zeigen, dass das Land die USA nach einigen Maßstäben bereits überholt hat. Laut einer Studie des Thinktanks MacroPolo, der vom Paulson Institute betrieben wird, stammen fast die Hälfte der weltweiten Spitzenforscher im Bereich der Künstlichen Intelligenz aus China. Im Vergleich dazu kommen nur etwa 18 Prozent von amerikanischen Hochschulen.

Die Ergebnisse zeigen einen deutlichen Sprung für China, das drei Jahre zuvor noch etwa ein Drittel der weltweiten Top-Talente hervorbrachte. Die USA blieben im Gegensatz dazu weitgehend unverändert. Die Forschung basiert auf den Hintergründen von Wissenschaftlern, deren Arbeiten auf der Conference on Neural Information Processing Systems (NeurIPS) 2022 veröffentlicht wurden. Die NeurIPS konzentriert sich auf Fortschritte bei neuronalen Netzwerken, die die jüngsten Entwicklungen in der generativen KI vorangetrieben haben.

Ungleichgewicht bei KI-Talenten wächst seit Jahren

Das Ungleichgewicht bei den Talenten hat sich über fast ein Jahrzehnt hinweg aufgebaut. Während eines Großteils der 2010er Jahre profitierten die USA davon, dass viele der besten Köpfe Chinas zum Promovieren an amerikanische Universitäten zogen. Die Mehrheit von ihnen blieb anschließend in den USA. Doch die Forschung zeigt auch, dass sich dieser Trend zu wenden beginnt: Immer mehr chinesische Forscher bleiben in ihrer Heimat.

Die nächsten Jahre könnten entscheidend sein, da China und die USA um die Vorherrschaft im KI-Bereich ringen – einer Technologie, die potenziell Produktivität steigern, Industrien stärken und Innovationen vorantreiben kann. Dies macht die Forscher zu einer der geopolitisch bedeutendsten Gruppen weltweit.

Generative KI hat die Tech-Branche im Silicon Valley und in China erobert und einen Investitionsboom ausgelöst. Angeführt wird dieser Boom von US-Tech-Giganten wie Google und Start-ups wie OpenAI. Das könnte chinesische Forscher anziehen, obwohl die zunehmenden Spannungen zwischen Peking und Washington einige abschrecken könnten, so Experten.

Chinas Investitionen in KI-Bildung zahlen sich aus

China hat so viele KI-Talente hervorgebracht, weil es massiv in die KI-Ausbildung investiert hat. Seit 2018 hat das Land über 2.000 KI-Studiengänge eingeführt, davon mehr als 300 an den renommiertesten Universitäten, so Damien Ma, Geschäftsführer von MacroPolo. Allerdings konzentrieren sich die Programme nicht so stark auf die Technologie hinter Durchbrüchen wie ChatGPT.

„Viele der Programme beschäftigen sich mit KI-Anwendungen in Industrie und Fertigung, nicht so sehr mit der generativen KI, die momentan die amerikanische KI-Branche dominiert“, sagt er.

Chinesische Forscher prägen US-KI-Landschaft

Während die USA bahnbrechende KI-Fortschritte erzielt haben, zuletzt mit den verblüffend menschenähnlichen Fähigkeiten von Chatbots, wurde ein erheblicher Teil dieser Arbeit von in China ausgebildeten Forschern geleistet. Forscher chinesischer Herkunft machen nun 38 Prozent der Top-KI-Forscher in den USA aus, verglichen mit 37 Prozent Amerikanern.

Die Daten zeigen, wie entscheidend in China geborene Forscher für die Wettbewerbsfähigkeit der USA im KI-Bereich sind“, sagt Matt Sheehan, Fellow bei der Carnegie Endowment for International Peace, der chinesische KI untersucht. Er fügt hinzu, dass die Daten zu zeigen scheinen, dass die USA immer noch attraktiv sind. „Wir sind weltweit führend in KI, weil wir weiterhin Talente aus der ganzen Welt anziehen und halten, insbesondere aus China.“

Pieter Abbeel, Professor an der University of California, Berkeley, und Gründer von Covariant, einem Start-up für KI und Robotik, sagt, dass die Zusammenarbeit mit einer großen Zahl chinesischer Forscher in führenden amerikanischen Unternehmen und Universitäten als selbstverständlich angesehen wird. „Es ist einfach ein natürlicher Zustand“, sagt er.

Dilemma für US-Politik

Die hohe Zahl chinesischer KI-Forscher in den USA stellt die Politik vor ein Dilemma. Einerseits will man chinesische Spionage verhindern, andererseits den Zustrom von Spitzeningenieuren nicht behindern, so Experten für amerikanische Wettbewerbsfähigkeit.

„Chinesische Wissenschaftler sind fast führend im KI-Bereich“, sagt Subbarao Kambhampati, Professor und KI-Forscher an der Arizona State University. Wenn die Politik versuche, chinesische Staatsangehörige von der Forschung in den USA auszuschließen, „schießt sie sich selbst ins Bein“, sagt er.

Die Bilanz der US-Politik ist gemischt. Eine Politik der Trump-Regierung zur Eindämmung chinesischer Industriespionage und des Diebstahls geistigen Eigentums wurde kritisiert, weil sie fälschlicherweise eine Reihe von Professoren verfolgte. Solche Programme haben chinesische Einwanderer ermutigt, in China zu bleiben, heißt es.

Fazit China überholt die USA in entscheidendem KI-Bereich: Talente

Chinas gezielte Investitionen in KI-Bildung tragen Früchte und das Land hat die USA bei der Produktion von Top-Talenten überholt. Während die USA noch führend bei bahnbrechenden KI-Projekten sind, könnte sich dies durch den wachsenden Pool chinesischer KI-Experten bald ändern.

Die hohe Zahl chinesischer Forscher in den USA stellt eine Herausforderung für die Politik dar, die Spionage verhindern will, ohne den Zustrom von Spitzeningenieuren zu behindern. Die nächsten Jahre werden entscheidend sein, da beide Länder um die KI-Vorherrschaft ringen. Noch ist die USA das globale Zentrum der KI-Welt, aber ihr Vorsprung beginnt zu schrumpfen.

Quelle: NYT

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